Stillen
Stillen darf gelernt werden
Stillen ist etwas Natürliches.
Das bedeutet aber nicht, dass es immer von Anfang an einfach funktioniert.
Wie lege ich mein Baby richtig an? Woran erkenne ich, ob es genug Milch bekommt?
Was kann ich bei Schmerzen tun? Wie verändert sich die Milchmenge? Und was ist eigentlich in den ersten Stunden nach der Geburt wichtig?
Viele dieser Fragen stellen sich erst, wenn das Baby bereits da ist.
Ich finde: Das ist zu spät, um zum ersten Mal darüber zu sprechen.
Deshalb beginnt gute Stillbegleitung für mich schon in der Schwangerschaft.
Ich möchte euch helfen zu verstehen, wie Stillen funktioniert, euch auf einen guten Stillstart vorbereiten und euch begleiten, wenn während eurer Stillzeit Fragen oder Schwierigkeiten entstehen.
Stillen fördern – ohne Druck aufzubauen.
Muttermilch und Stillen haben für mich einen hohen Stellenwert. Deshalb werde ich euch dabei unterstützen, eure Stillbeziehung bestmöglich aufzubauen und zu erhalten.
Dabei gehört zu guter Stillberatung für mich aber auch Ehrlichkeit.
Nicht jeder Stillweg verläuft wie geplant. Manchmal braucht es Geduld, manchmal zusätzliche fachliche oder medizinische Unterstützung und manchmal müssen Entscheidungen neu getroffen werden.
Mein Ziel ist nicht, dass ihr um jeden Preis stillt.
Mein Ziel ist, dass ihr versteht, was passiert, welche Möglichkeiten ihr habt und Entscheidungen treffen könnt, mit denen ihr als Familie gut weitergehen könnt.
Ohne Vorwürfe. Ohne Versagensgefühl. Und ohne euch mit anderen Familien vergleichen zu müssen
Stillen betrifft nicht nur die Peson, die stillt.
Stillen findet zwar an einem Körper statt – eine gute Stillbeziehung entsteht aber nicht völlig unabhängig vom Rest der Familie.
Deshalb freue ich mich, wenn Partner:innen oder andere enge Bezugspersonen bei unserer Beratung dabei sind.
Ihr könnt gemeinsam verstehen, was gerade passiert, worauf ihr achten könnt und wie Unterstützung im Alltag aussehen kann.
Denn gerade im Wochenbett sollte die stillende Person nicht auch noch dafür verantwortlich sein, allen anderen zu erklären, was sie braucht.
Unterstützung darf Teamarbeit sein.
Stillberatung - vom ersten Anlegen bis zum Abstillen
Stillen verändert sich.
Die Fragen in den ersten Tagen mit eurem Baby sind andere als nach einigen Monaten. Deshalb könnt ihr euch während eurer gesamten Stillzeit an mich wenden.
Der Stillstart
Die ersten Stunden und Tage können entscheidend dafür sein, wie ihr gemeinsam ins Stillen findet.
Ich unterstütze euch unter anderem bei Fragen rund um das erste Anlegen, Stillpositionen, Schmerzen und wunde Brustwarzen, Milchbildung und Milchmenge sowie dabei, die Signale eures Babys besser zu verstehen.
Dabei schauen wir nicht nur darauf, was gerade schwierig ist, sondern auch darauf, warum es schwierig sein könnte und was euch konkret helfen kann.
Mitten im Stillleben
Auch wenn das Stillen längst funktioniert, können neue Fragen entstehen.
Stillrhythmus, Abpumpen, Veränderungen der Milchmenge, Stillen unterwegs, die Rückkehr in den Beruf oder einfach eine Situation, die sich plötzlich nicht mehr richtig anfühlt – wir schauen gemeinsam darauf, was sich verändert hat und welche Möglichkeiten ihr habt.
Wenn sich der Stillweg verändert
Auch eine Stillzeit darf irgendwann zu Ende gehen.
Ob ihr über Beikost und Weiterstillen nachdenkt, einzelne Stillmahlzeiten verändern möchtet oder das Abstillen ansteht: Ich begleite euch dabei, einen Weg zu finden, der möglichst gut zu euch und eurem Kind passt.
Stillberatung beginnt für mich beim ersten Anlegen – und darf euch begleiten, bis eure Stillzeit endet.
So läuft eure Stillberatung ab
1. Erst einmal verstehen
Vor unserem Termin bekomme ich von euch einige Informationen zu eurer bisherigen Geschichte.
So kann ich mich auf euch vorbereiten und wir müssen unsere gemeinsame Zeit nicht damit verbringen, erst einmal alle grundlegenden Informationen zusammenzutragen.
2. In Ruhe gemeinsam schauen
Bei unserem Termin schauen wir uns eure aktuelle Situation ganz in Ruhe an.
Ich beobachte, stelle Fragen, erkläre Zusammenhänge und wir probieren gemeinsam aus, was euch helfen könnte.
Wenn möglich, darf euer:e Partner:in oder eine andere enge Bezugsperson gerne dabei sein.
3. Einen klaren Weg mitnehmen
Nach unserem Termin sollt ihr nicht mit 20 neuen Informationen und der Frage „Was davon sollten wir jetzt eigentlich machen?“ zurückbleiben.
Wir legen gemeinsam fest, welche nächsten Schritte für euch sinnvoll sind.
Die wichtigsten Informationen und Empfehlungen bekommt ihr anschließend noch einmal übersichtlich von mir.
4. Nicht plötzlich wieder alleine sein
Stillen verändert sich nicht nur während unseres Termins.
Deshalb gehört zu meiner Beratung eine klar definierte Nachbegleitung. Ihr könnt mir in diesem Zeitraum Rückmeldung geben und kurze Fragen stellen.
Wenn sich daraus ein neues oder umfangreicheres Thema entwickelt, schauen wir gemeinsam, ob ein weiterer Termin sinnvoll ist.

Mobil: 0171 2861069